Handbuch für Digital-Publishing

E-Books

E-Books waren die digitale Entsprechung gedruckter Bücher. Ging es früher primär um die digitale Umsetzung von Belletristik und Fachliteratur, so werden heute mehr und mehr interaktive Inhalte integriert. Klassische E-Books (z. B. Romane) werden meist für spezielle E-Book-Reader (z.B. Amazon Kindle, Tolino, Kobo) oder in der Apple-Welt für iPhone und iPad produziert.

Der Vertrieb wird über eigene Shops (iBooks, Amazon oder verlagseigene) realisiert. Die verwendeten „Programme“ sind nicht vollständig kompatibel, lassen sich aber fast immer relativ einfach konvertieren.

Aktuell entwickeln sich E-Books zu einem eigenen Genre. Mit bestimmten Apps können sie auch auf Tablets, Smartphones und Desktop-Computern gelesen werden und sind somit nicht mehr den Einschränkungen der E-Book-Reader und des Standards EPUB-2 unterworfen.

Alle E-Books hatten (!) das „reflowable“-Layout gemeinsam. Auf den Lesegeräten kann der Leser die Schriftgröße seinen individuellen Wünschen anpassen. Das hat zur Folge, dass es keine feste Seitenzahl und damit kein fixes Inhaltsverzeichnis sowie keine pixelgenaue Platzierung von Bildern gibt. Seit EPUB-3 (und in iBook Author) ist das „fixed“-Layout im Export vieler Tools möglich und erlaubt jetzt auch eine aufwendigere Gestaltung.

 

 

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