Handbuch für Digital-Publishing

Web-App

Web-Apps sind eine Mischung aus Internet und App: ein in sich geschlossenes System, basierend auf den im Web üblichen Programmiersprachen.

Vorteile von Web-Apps:

  • Sie laufen im internen Browser des mobilen Endgeräts, sind aber durch Gestaltung und verwendete Technik (html-5, css-3, Java-Script, Ajax) eigentlich nicht von nativen Apps zu unterscheiden. Auch der Gestaltung sind deshalb keine Grenzen gesetzt.
  • Sie sind plattformunabhängig und bieten dem User trotzdem eine Benutzeroberfläche, die sich optisch vollständig in das mobile Endgerät integriert. Web-Apps können auch im Browser von Desktop-Rechnern verwendet werden, allerdings wird das manchmal von der App blockiert.

Nachteile von Web-Apps:

  • Sie können nicht auf die Hardware-Komponenten (z.B. Kamera, Mikrofon, Neigungssensor) des Endgeräts zugreifen.
  • Sie benötigen eine Internet-Verbindung, und eine langsame Verbindung kann zu einer spürbaren Verschlechterung der interaktiven Funktionen führen. Für reine Online-Apps fallen also ggf. Übertragungskosten an, was besonders im Ausland (z.B. im Urlaub) teuer werden kann.
  • Speichern im Cache ist möglich. Der Cache vieler Smartphones und Tablets ist allerdings oft recht klein, sodass sich hier wieder die nativen Apps anbieten
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Über den Autor: 
Designer aus Leidenschaft, „Handwerker“ mit Hingabe.

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